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Explosion - Newsticker

Grosse Explosion in Illnau-Effretikon

Am Mittwoch Nachmittag hat eine grosse Explosion in Illnau-Effretikon das Zürcher Unterland erschüttert. Die Explosion beim Weiler Luckhausen passiert. Es kam glücklicherweise zu keinen Todesfällen.

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Eine 46-jährige RG-News-Leserin (Lesereporterin) aus dem 11 Kilometer entfernten Birchwil befand sich mit ihrem 9-jährigen Sohn in der Küche, als sie den Knall hörte: "Ich war gerade dabei, den Zmittag abzuräumen und meinem Sohn Tipps für die Ufzgi zu geben, als es plötzlich laut knallte. Es war ganz seltsam; es fühlte sich an wie eine Druckwelle, der Boden vibrierte ganz kurz. Auch mein Sohn reagierte sofort und fragte ängstlich, was das gewesen sei. Ich dachte, dass etwas in unserem Dorf explodiert oder bei einer nahen Baustelle runtergefallen sein musste, aber weil dann keine Feuerwehr auftauchte, beruhigte ich mich und dachte nicht weiter darüber nach. Erst als sich Trainer meines Sohnes und andere Eltern aus Effretikon im Trainings-Chat des Eishockeyclubs Illnau-Effretikon darüber austauschten, wurde mir klar, was für eine riesige Explosion das gewesen sein musste! Sogar meine Mutter in Seebach hat sie gehört! Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass da niemand zu Schaden gekommen ist: Mindestens ein Hörschaden hat sicherlich jemand davongetragen..."

Die Lesereporterin meldete sich erneut später am Abend: Es ist noch unklar, wie viele Gebäude Schaden genommen haben. Kurzzeitig war nicht klar, ob das Eishockey-Training der U12-Mannschaft in der Eissporthalle Illnau-Effretikon am Mittwochabend stattfinden können würde. Ein besorgter Bürger habe sich bei der Polizei gemeldet, weil er gesehen haben will, dass die Explosion eine Bewegung im Dach der Eishalle ausgelöst hatte. Die Stimmung unter den wartenden Eltern und Kindern blieb gelassen. „Wenn sie diese Halle untersuchen müssen, müssten sie auch sämtliche ältere Gebäude anschauen“, sagte ein Vater. Eine Mutter gab zu bedenken, dass ihr Haus in Weisslingen tatsächlich Risse davongetragen habe. Nach einer eingehenden Untersuchung gaben Statiker und Polizei die Eishalle wieder frei. Das U12-Training konnte mit einer leichten Verzögerung stattfinden.


Ein Statiker und ein Polizist kontrollieren das Dach der Eissporthalle Illnau-Effretikon.

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Foto aufgenommen von

Die Kantonspolizei Zürich berichtet, dass ein Zwischenfall bei der geplanten Entsorgung mehrerer hundert Kilogramm Sprengstoff der Auslöser der Explosion war. 2 Mitarbeiter erlitten leichte Verletzungen und konnten nach ambulanter Behandlung nach Hause entlassen werden. Es kam glücklicherweise zu keinen Todesfällen.

2 comments

  1. Das hab ich also gehört

  2. Ich habs gehört und gespürt